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Schuderers Philosophie kommt gut an

Schuderer2Der Trainer verlängert in Kareth seinen Vertrag um ein weiteres Jahr. Abteilungsleiter Brunnbauer ist voll des Lobes.

F: Geisler

Für die Spieler war die Winterpause beim Landesligisten Kareth-Lappersdorf bisher ausschließlich zur Erholung da. Trainer Sepp Schuderer dagegen nutzte die Zeit, um jüngst seine Vertragsverlängerung bekanntzugeben. Er wird bis Ende der Spielzeit 2017/18 Trainer des TSV bleiben. „Ich habe viel Spaß an der Arbeit mit der jungen Mannschaft. Darum habe ich schon jetzt verlängert", erklärt Schuderer. Auch Co-Trainer und Spielführer Michael Kirner wird nächste Saison an Bord bleiben. TSV-Abteilungsleiter Anton Brunnbauer war mit der Arbeit Schuderers auf dem Trainersessel durchwegs zufrieden. „Wir stehen nicht nur in dieser Saison sehr gut da. In seiner Amtszeit ist viel Positives im Verein passiert", begründet Brunnbauer seine Entscheidung.

Damit meint er nicht nur den guten achten Tabellenplatz sondern auch die Entwicklung in der Jugendarbeit auf Kareths Höhen. Dort wirkt Schuderer seit eineinhalb Jahren. Der 59-Jährige integriert so oft es geht auch A-Jugendspieler in den Landesligakader. „Er steht mit dieser Marschroute für die Philosophie des TSV Kareth-Lappersdorf", lobt Brunnbauer. Für den Verein wird sich in der nächsten Saison an der Seitenlinie also nichts ändern. Um auch den Erfolg weiterzuführen ist aber mehr nötig.

Mannschaft soll zusammen bleiben

Schuderer denkt deshalb auch bei der Personalplanung seiner Mannschaft bereits über die aktuelle Saison hinaus. Denn das Team habe ein riesiges Potenzial, das er versuche auszuschöpfen. Die Philosophie des Vereins möchte der Trainer bei allen Spielern klar erkennen. „Die Spieler müssen sich weiterhin voll mit dem TSV identifizieren. Dann ist hier viel möglich", sagt Schuderer zuversichtlich. Dafür müsse die Mannschaft aber weitestgehend zusammen bleiben. Um das zu schaffen, benötige er aber auch die Unterstützung des Vereins. Dieser müsse den jungen Akteuren den TSV schmackhaft machen. „Die Gespräche dazu laufen bereits auf Hochtouren. Spieler an den Verein zu binden ist im Amateurfußball aber immer schwierig. Aber von den meisten etablierten Spielern haben wir bereits die mündliche Zusage. Darauf müssen wir uns verlassen", erklärt der Abteilungsleiter.

Nur zwei bis drei Spieler des Landesligakaders seien sich über ihre Zukunft in der nächsten Saison noch nicht im Klaren. Allein 16 Spieler werden nach dieser Saison aus dem Jugendbereich in den Herrenfußball kommen. Dass nicht alle von ihnen einen Platz im Landesliga-Kader bekommen können, weiß auch Schuderer. „Jeder von ihnen weiß nach den individuellen Gesprächen genau, wo er aktuell steht", sagt der Trainer. Auch ein Jahr in der Kreisliga-Mannschaft des TSV könne für den Sprung in die Landesliga förderlich sein.

Training beginnt am 22. Januar

Die Spieler befinden sich aktuell in der eigenverantwortlichen Vorbereitung und absolvieren Läufe nach den persönlichen Vorgaben ihres Trainers. Wenn die Mannschaft sich ab 22. Januar vier mal die Woche zum Training trifft, werden auch zwei A-Jugendliche dabei sein. Julian Kessner und Marco Fehr haben den Sprung in den Kader bereits geschafft. Drei weitere Jungs stehen laut Schuderer kurz vor diesem Schritt und könnten im Laufe der Rückrunde zum Landesliga-Team stoßen.

Die jungen Akteure hatten bereits beim Aicher-Cup die Chance, sich zu beweisen. Hier setzte der Trainer auf Spieler aus der zweiten Reihe sowie fünf A-Jugend-Spieler. Die Mannschaft schied aber in der Vorrunde aus. Obwohl Schuderer gerne das Halbfinale erreicht hätte, war das Abschneiden für ihn nebensächlich. Platz sechs sprang in der Endabrechnung für die TSV-Truppe heraus. „Ich wollte die jungen Spieler unter Druck testen. Diese zeigten mir im Laufe des Turniers durchaus ihre fußballerischen Perspektiven auf", meint Schuderer. Das Turnier war für ihn also trotzdem ein Erfolg.

Ein weiteres neues aber doch bekanntes Gesicht wird in diesem Jahr auf Kareths Höhen zu sehen sein. Sigfried Ludwig, der in der Kareth-Jugend groß wurde, verstärkt die Mannschaft zur Rückrunde. Er kommt vom FC Tegernheim aus der Bezirksliga. „Sigi ist sowohl defensiv als auch offensiv einsetzbar; ein absoluter Allrounder. Das einzige Problem ist, dass er aus beruflichen Gründen erst später zur Mannschaft stößt", sagt sein Trainer. Doch Ludwig passe perfekt in die Kareth-Philosophie und sei deshalb eine gute Verstärkung.

Von seinen Spielern fordert Schuderer weiterhin vollen Einsatz. Denn obwohl die Mannschaft sich in der Hinrunde einen komfortablen Vorsprung auf die Abstiegsränge erarbeitet hat, steht der Tabellenachte vor einer schwierigen Restrückrunde. Das weiß auch der Trainer und mahnt: „Wir dürfen uns nicht zurücklehenen. Für den Klassenerhalt wartet noch viel Arbeit auf mein Team."

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