TSV Kareth Lappersdorf e.V.

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Aicher Holzbau Cup

Turnier 2015 am Samstag, 26. Dezember 2015 (2. Weihnachtsfeiertag) - Gemeidehalle Lappersdorf

Teilnehmer 2015

SSV Jahn 2000, Bayerliga

ASV Burglengenfeld, Bayernliga

FC Tegernheim. Landesliga

SV Fortuna Regensburg, Landesliga

SpVgg Hainsacker, Bezirksliga,

SV Donaustauf, Bezirksliga

Sieger Erl-Bräu-Cup (Vorturnier)

TSV Kareth-Lappersdorf, Landesliga

 

Der Erl Bräu Cup findet als Vorturnier am Samstag, 19. Dezember 2015 statt:

Der Sieger qualifiziert sich für den Aicher Holzbau Cup.

Teilnehmer:

SpVgg Ramspau, SV Wenzenbach,

SC Lorenzen, FSV Prüfening,

BSC Regensburg, SC Kelheim,

SV Diesenbach, TSV Kareth-Lappersdorf II

Auslosung für beide Turniere am Samstag, 14. November 2015, TSV Sportgaststätte Bella Bollywood

Rückblick Turnier 2014

Tegernheimer schnappen sich den Pokal
Das Endspiel gegen den Jahn II ist beim Aicher-Holzbau-Cup in Lappersdorf eine enge Kiste +++ In der Verlängerung setzt sich der FC durch

Der FC Tegernheim fuhr am Freitagabend mit einem lachenden und einem weinenden Auge vom Aicher Holzbau-Cup heim. Mit einer überzeugenden Leistung holte sich der Landesligist zum ersten Mal den Turniersieg beim traditionsreichen und top besetzten Hallenspektakel in der prallgefüllten Lappersdorfer Gemeindehalle. Einziger Wehrmutstropfen: die schwere Verletzung von Andreas Siegert, der sich eine schwere Knieverletzung zuzog und für lange Zeit ausfallen wird.
Die Schrepel-Schützlinge wussten schon in der Vorrunde zu überzeugen und ließen Hainsacker, dem Freien TuS und und Deggendorf keine Chance. Lediglich gegen Finalgegner Jahn wurden die Punkte geteilt. Das Halbfinale gegen Überraschungsteam ATSV Kelheim sollte dann eine klare Angelegenheit werden. Fischer, Ludwig, Wolloner und zweimal Eckart trugen sich beim 5:0-Sieg in die Torschützenliste ein. Kelheims Trainer Karsten Wettberg war damit natürlich nicht einverstanden: "Wie wir gegen Tegernheim aufgetreten sind, geht nicht", schimpft er. Jahn II traf im anderen Halbfinale auf Bayernligist und Gruppensieger SpVgg SV Weiden. In einem umkämpften Spiel war es Jahns Emre Arik, der nach einem Sololauf den einzigen Treffer schoss. Obwohl im Finale dann Endstation für den Bayernligisten war, zeigte sich Coach Ilija Dzepina nach dem Turnier zufrieden. "Wir hatten krankheitsbedingt einen sehr kleinen Kader, der das dafür sehr gut gemacht hat", sagt der Jahn-Trainer. Mit einem Schmunzeln fügt er hinzu: "Wir versuchen, es nächstes Mal noch ein bisschen besser zu machen."

Titelverteidiger SpVgg GW Deggendorf enttäuschte währenddessen auf ganzer Linie und wurde in der Vorrunde mit null Punkten sang- und klanglos Letzter. Allerdings sagten zwei Spieler kurzfristig wegen Grippe ab. "Wir haben das Beste versucht, nach dem Spiel gegen den Jahn ist es für uns dann aber von Spiel zu Spiel bergab gegangen", meinte ein Deggendorfer Akteur auf der Pressekonferenz. Gar nicht erst mit Spielern der Ersten angereist war der FC Amberg, der in allen Partien mindestens vier Gegentreffer kassierte und im Endklassement den letzten Rang belegte.
Den fünften Platz teilten sich Ausrichter TSV Kareth-Lappersdorf und Nachbar SpVgg Hainsacker. Beiden Teams hätte im letzten Gruppenspiel ein Remis zum Weiterkommen gereicht, beide schafften es nicht. "Wenn dir im letzten Spiel ein Remis zum Halbfinale reicht, ist das natürlich nicht schön", bemerkt SpVgg-Coach Florian Dieterle, der ansonsten zufrieden war: "Großes Lob ans Team, das sich gut präsentiert hat." Im Spiel um Platz 5 kam es ausgerechnet zum Marktderby gegen Lappersdorf. Nach zwölf Minuten stand es nach Toren von Tobias Bräu für den TSV und Tobias Judenmann 1:1 - was heißt, dass sich beide Teams Platz 5 teilen. Kareth-Coach Franz Koller war "hochzufrieden" mit seiner "blutjungen Truppe", holte der Gastgeber im letzten Jahr doch nur einen Punkt. Der Freie TuS Regensburg, der sich mit dem enttäuschenden Bayernligisten DJK Ammerthal Rang 7 teilte, zeigte eine klasse Aktion, indem er sein gesamtes Preisgeld von 200€ plus von Hans Maier gespendete 100€ wohltätigen Zwecken zugute kommen lässt.

Was für ein Finale! Was für ein Derby zwischen dem SSV Jahn Regensburg II und dem FC Tegernheim!

Zunächst diktierte Tegernheim das Geschehen. Doch der Landesligist scheiterte mehrmals am überragend reagierenden Jahn-Keeper Nico Wagner. Erst Bernd Müller schaffte es nach einem Abpraller von der Bande, den Ball zur FC-Führung über die Linie zu befördern. Danach erhöhte der Jahn die Schlagzahl, glich erst durch Andreas Jünger aus und ging dann sogar in Führung. Torschütze war erneut Jünger, diesmal per Kopf. Die Drittliga-Reserve sah da eigentlich schon wie der sichere Sieger aus, doch es reichte nicht. 16 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit glich Tegernheims Bernd Müller aus. Mit 2:2 ging es in die Verlängerung. Dort war es Alexander Kilmann, der per Flachschuss in der letzten Minute den entscheidenden Treffer erzielte.

Im ersten Halbfinale trafen zuvor mit Weiden und dem Jahn zwei Bayernligisten aufeinander. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzte Emre Arik zu einem Sololauf an und erzielte mit einem Schuss in die linke untere Torecke die Führung für den Jahn. Kurz danach scheiterte Joseph Ammer aus aussichtsreicher Position. Doch auch die Weidener taten sich im Abschluss schwer. Gleich mehrfach scheiterten sie entweder am überragenden SSV-Keeper Nico Wagner, am Aluminium oder an einem Jahn-Spieler, der sich dazwischen warf. Der Jahn spielte es ,,sehr clever" zu Ende, wie es Coach Ilija Dzepina nach dem Schlusspfiff bezeichnete. Seine Mannschaft hatte die SpVgg, die als Turnierfavorit galt, aus dem Rennen geworfen. Entsprechend zufrieden war Dzepina mit dem Auftreten seiner Truppe, die sich mit einem Sieg im letzten Gruppenspiel als Tabellenzweiter für die Endrunde qualifizierte: ,,Die Jungs machen das sehr gut. Vor allem wenn man beachtet, dass wir krankheitsbedingt nicht mit acht, sondern nur mit sechs Spielern antreten konnten."

Im Gegensatz zum umkämpften ersten Semi-Finale sollte die Partie zwischen dem FC Tegernheim und Kelheim eine einseitige Angelegenheit werden. Nach drei Minuten gab Michael Fischer per direktem Freistoß den Startschuss zum Tegernheimer Schützenfest. Der Landesligist hatte ein einfaches Erfolgsrezept: Er stand hinten sicher und vorne klappte absolut alles. ,,Die Einstellung hat einfach gestimmt, dann läuft es so wie es gelaufen ist", sagte ein hochzufriedener FC-Coach Florian Schrepel. Für Tegernheim ließen Siegfried Ludwig, Felix Wolloner und zweimal Thomas Eckart die Tore zum 5:0-Endstand folgen. ,,Das war die fünfte blitzsaubere Leistung hintereinander", sagte Schrepel, dessen Team schon in der Vorrunde mit drei Siegen und einem Unentschieden als Gruppensieger weiterkam. ,,Das hilft aber alles nichts, wenn wir das Finale nicht gewinnen. Der Zweite wäre der erste Verlierer, deshalb wollen wir den Pott." Und am Ende holte der FC diesen dann auch.

QUELLE: fupa.net 26.12.2014

 

 

 

 

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