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Klassenerhalt 3.0: Kareth in Partylaune

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Der 2:1-Heimsieg über Donaustauf bringt den Karethern die direkte Rettung. Sigi Ludwig avanciert zum Matchwinner. Foto/Autor: Würthele

Die „Mission Klassenerhalt 3.0" ist erfüllt. Mit einem 2:1-Heimsieg über den SV Donaustauf hat der TSV Kareth-Lappersdorf am letzten Spieltag die direkte Rettung in der Landesliga Mitte geschafft. Erleichtert zeigte sich Spielertrainer Michael Kirner. „Wir sind einfach glücklich und froh, dass wir jetzt unsere vierte Saison Landesliga spielen können", sagte er. Zum Matchwinner avancierte am Samstagnachmittag Stürmer Siegfried Ludwig, auf dessen Kappe beide Tore gingen.

Das erste Mal „Hallo" sagte Donaustauf. Erst klärte Christian Ludwig im Strafraum eine brenzlige Situation gegen Dos Santos Coelho, wenig später fehlte dem Brasilianer aus zweiter Reihe das Feingefühl. Der Gastgeber startete vor 250 Zuschauern, schließlich stand viel auf dem Spiel, mit einer gewissen Portion Nervosität.

Die konnte die Mannschaft von Michael Kirner und Frank Sommer im Laufe der ersten Halbzeit aber Stück für Stück abschütteln. Sein gefürchtetes Spiel über die Flügel praktizierte der TSV das erste Mal nach fünf Minuten. Siegfried Ludwig aber konnte aus Tobias Witzmanns Flanke keine Torchance kreieren. Hinten sorgte der in den Kader zurückgekehrte Matthias Brunnbauer für Stabilität. Kareth hatte ein wenig an seiner taktischen Ausrichtung geschraubt: nicht so hoch anzulaufen, um endlich wieder lange die Null halten zu können. Das ging auf. „Das war glaube ich das Entscheidende heute, weil wir wissen, dass wir irgendwann ein Tor machen können", merkte Kirner anschließend an.

Sigi Ludwig erzielt die Führung

Und Kirner behielt Recht. Zunächst fehlte es an zündenden Ideen und der letzten Präzision im Abschluss, nach einer halben Stunde war es dann aber passiert. Maxi Röhrl klaute Kaiser den Ball, brachte ihn scharf vor's Tor. Fabian Kammermeier scheiterte noch aus wenigen Metern an SV-Goalie Florian Wagner, im Nachsetzen war Siegfried Ludwig zur Stelle (30. Minute) – die verdiente Karether Führung. Die „Veilchen" hatten jetzt Oberwasser, wirkten spritziger. Röhrl kam bei einer Kirner-Flanke am zweiten Pfosten die berühmte Fußspitze zu spät (38.); C. Ludwig zwang Wagner mit dem Pausenpfiff aus der Distanz zu einer Parade.

Die Heimelf ging mit offenem Visier in die zweite Halbzeit, konnte sich zunächst aber keine Vorteile verschaffen. Selbst hatte man etwas Dusel, als gleich vier Schwarz-Blaue Gästestürmer Josip Juricev am Fünfer am Schießen hinderten (66.). Mit dem Gegenangriff verpasste es der freigespielte Kirner, das Spielgerät an Wagner vorbeizulegen und somit das zwei zu null. Besser machte es wenig später Siegfried Ludwig. Der stand nach einem Doppelpass mit Kirner frei vor dem Tor, behielt die Nerven und schob links unten ein (69.).

Zehn Minuten Zittern

Die Pflicht war getan, hatte es zumindest den Anschein. Denn völlig unnötigerweise kassierten die Lappersdorfer zehn Minuten vor Schluss den Anschlusstreffer. Der eingewechselte Sebastian Schätz war per „Spitz" erfolgreich (81.). Jetzt begann bei den Karethern das Nervenflattern. „Dann ist es menschlich, dass wir nochmal Bammel kriegen", sagte Kirner. Doch es reichte. In der Nachspielzeit vergaben Röhrl und Kirner, die gemeinsam allein auf das Donaustaufer Tor zuliefen, die Entscheidung.

Als kurz darauf auch in Waldkirchen Schluss war – Etzenricht hatte unterlegen – stand fest: der TSV Kareth-Lappersdorf hält durch die Punkte 41 und 43 direkt die Klasse. Michael Kirner konnte auf der anschließenden Pressekonferenz mit Bad Abbachs Niklas Scheuerer auch gleich den ersten Neuzugang für die kommende Saison bekanntgeben.

Gegner Donaustauf beendet die Saison auf Platz neun. Bereits in der Nacht machte sich der Donaustaufer Tross auf zum „traditionellen" Saisonabschluss nach Mallorca.

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